3. Juni 2026 · Lutz Scheffler
Nachbericht CROSSFADE Berlin / Brandenburg

Am 4. Mai 2026 fand das CROSSFADE Berlin / Brandenburg statt, das sich als voller Erfolg auf ganzer Linie herausstellte. Ziel des Tages war es, Licht in den Dschungel aus Wellenformen, Übergängen und technischem Know-how zu bringen. Dass das Interesse riesig war, zeigte sich nicht nur an der regen Teilnahme, sondern vor allem an der intensiven Dynamik während der gesamten Veranstaltung.
Ein gelungener Auftakt
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die DJ ALLIANZ e.V. und den BBSEG, führte Peter Rohr – Area Manager für Berlin, bei Burger und Getränken durch den Abend.
Der Wissensstand der Teilnehmer, die größtenteils ihr eigenes Equipment dabei hatten, reichte von blutigen Anfängern bis hin zu fortgeschrittenen DJs. Diese Mischung sorgte für einen spannenden Austausch, bei dem das Motto des Tages stets im Vordergrund stand: Es gibt kein starres „Richtig“ oder „Falsch“ – solange es gut klingt!.
Von der Theorie zur Praxis: Die Kunst des Mixens

Der inhaltliche Kern des CROSSFADEs war modular aufgebaut, um jeden Teilnehmer dort abzuholen, wo er steht:
- Visualisierung von Musik: Anhand der Waveline lernten die Teilnehmer, Musik zu „lesen“. Wir analysierten den Aufbau von Songs in 16-Beat-Abschnitten und nutzten die farbliche Darstellung, um Beat, Bass, Melodie und Gesang optisch voneinander zu trennen.
- Den Takt finden: Das Finden der „Eins“ wurde an praktischen Beispielen wie Whitney Houston – My Name is not Susan oder Icona Pop – I Love It trainiert. Dabei lernten die Teilnehmer, Soundänderungen in 16-Takt-Intervallen instinktiv zu erkennen.
- Handwerkliches Geschick: Ein Fokus lag auf dem Setzen von CUE-Punkten (Start, Gesangseinsatz, Mix-In/Out). Das parallele Lesen zweier Wavelines ermöglichte es, Übergänge über 8, 16 oder 32 Takte präzise zu planen.
Üben, Lachen und Löchern
Der Abend stand ganz im Zeichen von „Üben, Üben, Üben“. Es wurde an den CUE-Punkten gefeilt, Wellenformen verglichen und über 8, 16 oder 32 Takte hinweg experimentiert. Was uns besonders gefreut hat: Es herrschte eine Atmosphäre, in der jede Frage Platz hatte. Niemand musste sich zurückhalten, und die Gespräche gingen oft tief ins Detail – von der Erstellung eigener Intro-Edits bis hin zur Frage, wann man einen Mix auch einfach mal sein lassen sollte.
Fazit und Ausblick
Aufgrund der vielen tiefgreifenden Fragen und des Feedbacks der Teilnehmer, die das Gelernte nun weiter vertiefen möchten, steht fest: Der Wissensdurst ist noch lange nicht gestillt.
Eine Nachfolgeveranstaltung ist bereits in der Planung! Wir freuen uns darauf, erneut eine Stufe weiter zu gehen und solch ein Treffen zeitnah fortzusetzen und die DJ-Community weiter zu stärken.
Danke an alle vom Berufsverband DJ ALLIANZ e.V. und dem BBSEG, die dabei waren und diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben. Wir sehen uns beim nächsten Beat!
Danke auch an Peter Rohr aka DJ Zitros für die Organisation und danke auch an die Cocktailbar 21 in Berlin für die Gastfreundschaft.
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